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Doji

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Das grundlegende Konzept des Doji besteht darin, eine gewisse Unschlüssigkeit der Marktteilnehmer auszudrücken.

Der Markt steigt und fällt, um doch wieder auf dem Eröffnungsniveau zu schließen. In diesem Sinne wird der Doji auch als derzeitige Unendschieden im Kampf der Bullen gegen die Bären gewertet. Insofern markiert ein Doji immer relativ wichtige Unterstützungs- und Widerstandslevel und die beschriebene Unschlüssigkeit ist eine notwendige Voraussetzung für einen Richtungswechsel am Markt. Dojis definieren also ein Kursniveau, das in Zukunft, je nachdem ob die Kurse nach dem Doji steigen oder fallen, als Unterstützung, beziehungsweise als Widerstand, fungiert. Auch diese Deutung der Dojis ist verständlich, denn ein Kursniveau, an dem sich eine Unschlüssigkeit der Marktteilnehmer zrigt, wird mit großer Wahrscheinlichkeit auch weiterhin als kritisches Kursniveau in Erscheinung treten.

Der Doji hat einen sehr kurzen Körper, da Eröffnungskurs und Schlusskurs eines Tages möglichst eng beieinanderliegen sollten, sowie relativ lange obere und untere Schatten besitzen sollten. Demzufolge ist der Doji in seiner idealtypischen Form eine Kerze, die gewissermaßen nur aus Docht (oberem Schatten) und Lunte (unterem Schatten) besteht. Wichtig ist, dass ein Doji allein noch kein Kauf- oder Verkaufssignal darstellt. Der Doji wirkt oft als Verstärker bestimmter Musterkonstellationen

Auch die verschiedenen Formen eines Doji beinhalten vielfältige möglichkeiten. Dabei kommt es neben der Position eines Doji innerhalb eines Kursverlaufes auch auf die Relation des Schluss-/ Eröffnungskurses zu den Tiefst- und Höchstkursen an.

Im Besten fall müssen beim Doji Eröffnungs- und Schlusskurs gleich sein.

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